Gönn dir eine Auszeit. 6 Ideen, wie du dich selbst beschenken kannst




Inhalt:





Es gibt Momente im Leben, da hilft nur noch eins: Abstand von allem. Dann würden wir uns am liebsten ein paar Wochen aus allem rauszuziehen und irgendwo untertauchen, wo uns keiner kennt und findet. Nur leider liegt das für die meisten Menschen nicht drin. Und selbst bist zum nächsten Urlaub ist es vielleicht noch eine Weile hin. Oder du warst gerade erst im Urlaub, aber er war wie immer viel zu kurz.


Für genau diesen Fall habe ich dir hier 6 Ideen für kleinere und grössere Auszeiten für Frauen zusammengestellt, die mit ein bisschen Organisation und gutem Willen auch mal Platz im Alltag finden. Sie sind kürzer als ein Urlaub aber länger als eine Kaffeepause. Vielleicht findest du hier genau die Auszeit, die du jetzt gerade brauchst - um mal wieder den Kopf frei zu kriegen.




Idee 1: Waldbaden - Entschleunige im Schutz der Bäume


Für uns gestresste Menschen gibt es ja inzwischen die tollsten Angebote für schnelle Entspannung. Alle möglichen Anwendungen kann man buchen oder sich verabreichen lassen. Und immer mehr schick verpackte Lifestyleprodukte mit coolen Namen überschwemmen die Ladenregale. Dabei geht runterfahren viel einfacher und kostengünstiger: mit Waldbaden. Und dafür brauchst du nicht mal einen teuren Badezusatz.


Aber was ist Waldbaden genau? Es ist Loslassen, Entspannen, Eintauchen, nichts tun, kein Ziel haben, Stille geniessen und einfach sein - genau wie in der Badewanne, aber eben im Wald, in der Nähe von Bäumen oder anderer Natur. In der Natur kannst du wunderbar deine Batterien aufladen. Perfekt also, wenn du dich nach einer Auszeit sehnst.


Und wie machst du das? Indem durch den Wald schlenderst, seinen Geräuschen lauschst, z.B. dem Rauschen der Blätter, dir seine Farben anschaust (vor allem Grün hat eine beruhigende Wirkung), seine Gerüche in dir aufsaugst und wahrnimmst, wie sich Sonne, Wind oder Regen auf deiner Haut und der weiche Boden unter deinen Füssen anfühlen.


Während du einfach nur geniesst, baut dein Körper Stress ab, findest du Ruhe und Gelassenheit, klärst deine Gedanken, findest neue Wege und Perspektiven und steigerst ganz nebenbei deine Gesundheit. Denn Zeit in der Natur zu verbringen, stärkt dein Immunsystem, regt deinen Stoffwechsel an, senkt den Blutdruck und einen zu hohen Puls. Es kann sogar die Konzentrationsfähigkeit und deine Stimmung verbessern.


Die Japaner schwören drauf. Sie haben “Shinrin Yoku” (Waldbaden) erfunden und erforschen seit 1980 die wohltuende Wirkung auf den Menschen. Da sich diese auch schon zu uns herumgesprochen, ird die japanische Naturtherapie auch hier immer bekannter. Sie hilft dir dabei, gut für dich selbst zu sorgen, dich selbst zu stärken, dich selbstwirksam und im Alltag wohler und ausgeglichener zu fühlen.


Hast du Lust, Waldbaden auszuprobieren oder einfach einen achtsamen Waldspaziergang zu machen? Das kannst du tun, indem du alleine in deinen Lieblingswald gehst und dort ganz bewusst Zeit verbringst - ganz ohne etwas Bestimmtes zu wollen. Am besten lässt du auch dein Handy zuhause. Oder du suchst dir ein angeleitetes Waldbaden-Angebot und schliesst dich einer Gruppe an.



Meine Empfehlungen für dich


Schweiz:

Achtsamkeit im Wald

Waldbaden Akademie




Idee 2: Die Schüttelmeditation - Lockere deinen Körper und deine Gedanken entspannen sich gleich mit


Hast du nur wenig Gelegenheiten, dir eine Auszeit zu nehmen oder fällt es dir schwer, Zeit für dich zu beanspruchen? Eine Schüttelmeditation ist der perfekte Einstieg, wenn du noch übst, dir öfter mal eine Auszeit für dich zu nehmen. Du kannst sie ganz einfach zuhause machen und die Dauer nach deinen Bedürfnissen und deinem verfügbaren Zeitfenster variieren.


Sie ist super, wenn du für einen Moment bewusst aussteigen willst - aus deinen Gedanken, aus deinen Zweifeln oder aus dem Alltag. Wenn du einfach kurz Abwechslung von einer drögen Tätigkeit brauchst, deine Kreativität anregen oder dich nach langem Sitzen auflockern willst - auch dann hilft die Schüttelmeditation. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du hier.


Bei einer Schüttelmeditation bringst du deinen Körper für ein paar Minuten so richtig in Aufruhe. Das tust du, indem du dich - wie es der Name schon sagt - schüttelst, als würdest du etwas loswerden wollen. Falls es dir schwer fällt, dich alleine dazu aufzuraffen, lass dich auf die Warteliste für meine Online-Schüttelmeditation setzen und wir schütteln schon bald gemeinsam.


Die Knie, die Hüfte, die Arme, Handgelenke, Finger, Ellenbogen, Schultern, den Kopf, Brüste, Pobacken - alles was du hast und sich schütteln lässt. Das kannst du mit und ohne Musik machen, schneller oder langsamer, in deiner Lieblingsleggings oder nackt. So wie es sich für dich gut anfühlt. Du kannst dabei nichts falsch machen.

Diese Art der Auszeit gefällt dir? Weitere Ideen und Rituale für kleinen Auszeiten zuhause findest du hier.




Idee 3: Ein Kuschelabend für Frauen - Fühl dich geborgen und gehalten


Bist du ein Mensch, der gern Berührung schenkt und auch selbst gern berührt wird? Entspannt es dich, wenn du in den Arm genommen wirst? Kannst du alles um dich herum vergessen, wenn du die Wärme eines anderen Menschen spürst? Dann könnte eine Kuschelabend unter Frauen etwas für dich sein.


Mit Kuscheln ist in diesem Fall liebevolle Berührung ohne sexuelle Absichten gemeint. Mit dem oder den richtigen Menschen zu kuscheln, fühlt sich nicht nur schön an, sondern hat auch viele Vorteile, zum Beispiel lässt es uns erfüllter und lebendiger fühlen.


Aber nicht nur das. Beim Kuscheln wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es sorgt dafür, dass wir uns sicher und zugehörig fühlen und voller Vertrauen durchs Leben gehen. Es senkt ausserdem das Stresshormon Kortisol. Das heisst, kuscheln entspannt und stärkt gleichzeitig unsere Widerstandsfähigkeit. Auch Schmerzen kann es lindern und so zu schnellerer Genesung bei Krankheiten oder Verletzungen beitragen.


Bei Kindern kann man das gut beobachten. Sie suchen instinktiv nach Nähe, wenn sie sich verletzt haben. Umarmt oder gestreichelt zu werden, hilft ihnen über ihren Schmerz hinweg. Und auch uns Erwachsenen tut es gut, in den Arm genommen zu werden, wenn wir uns sorgen, traurig sind oder andere herausfordernde Erlebnisse durchmachen.


Kuscheln ist also sowas wie ein Wundermittel. Allerdings kann sich Kuscheln sehr schnell intim anfühlen. Und Intimität ist es oft dem Partner oder der Partnerin vorbehalten - so haben wir das gelernt. Der Gedanke, so viel Nähe mit einer fremden Person zu teilen, ist für viele Menschen ungewohnt oder gar nicht vorstellbar. Das kommt daher, dass meist nur im Zusammenhang mit Sex gekuschelt wird. Auch ist Kuscheln mit dem gleichen Geschlecht im Kopf als komisch abgespeichert.


Dabei kann es eine wunderschöne Erfahrung sein, ganz ohne sexuellen Kontext zu kuscheln - egal, ob mit dem Partner oder der Partnerin, einem guten Freund oder einer guten Freundin oder mit einer Person, die wir bisher nicht gut kennen. Möglich ist das in einer Gruppe an einem Kuschelabend. Damit sich alle wohlfühlen, gibt es Regeln, denen alle zustimmen müssen, um teilnehmen zu können.


Es gibt auch Kuschelabende speziell für Frauen. An ihnen entsteht meist eine ganz besondere, friedvolle und heilsame Atmosphäre. Es kann wahrlich ein magisches Erlebnis sein, wenn Frauen zusammenkommen und sich gegenseitig halten.


Falls Kuscheln mit Fremden neu für dich ist und du erstmal in einem zweier Setting erste Kuschelerfahrungen sammeln möchtest, dann ist vielleicht zunächst eine 1:1 Kuscheltherapie Session das Richtige für dich.


Egal in welchem Rahmen - Kuscheln schenkt dir nicht nur eine kleine Auszeit vom Alltag, sondern sorgt auch dafür, dass du entspannt und gestärkt zu ihm zurückkehren kannst. Es ermöglicht dir, so richtig runterzufahren und dich neu aufzutanken.


Willst du es mal ausprobieren? Auf diesen Webseiten kannst du dich ausführlicher über’s Kuscheln, Kuschelabende, Kuschelregeln und Kuscheltherapie informieren und dich für das eine oder andere anmelden.



Meine Empfehlungen für dich


Berlin:

Kuschelraum


Bern:

Hugs For You


Baden:

Kuscheltherapie Sibylle Frei




Idee 4: Ein Selbstliebe-Wochenende - Meditiere, Schüttel dich, tanze und nimm am Ende wunderbare Bilder von dir mit


Stell dir vor, du gehst auf eine kleine Reise mit der besten Reisebegleitung, die du dir nur wünschen kannst: dir selbst. Du packst dafür deine Wohlfühlsachen ein und ein paar ausgewählte Lieblingsstücke, in denen du dich schön und sexy findest. Ansonsten hast du noch dein Tagebuch, eine Portion Neugier und ganz viel Vertrauen mit im Gepäck. Du freust dich auf dein Ziel: Bern


Du gönnst dir ein verlängertes Wochenende - einfach mal Zeit nur für dich. Dort angekommen, checkst du in dein gemütliches Hotelzimmer ein. Du nimmst eine erfrischende Dusche, schlüpfst in dein buntes Lieblingskleid und in die Schuhe, die so gut dazu passen. Du hast sie im letzten Sommerurlaub gekauft.


Du schlenderst über das Kopfsteinpflaster der Altstadt und drückst dir die Nase an den Boutiquegeschäften platt. Auf der Münsterplattform geniesst du ein Eis bei Enzo am Eiswägeli und die Aussicht auf die rauschende, türkisblaue Aaare. Du kannst nicht widerstehen und lässt am Bärengraben deine Beine im Wasser baumeln.


Die Neugier zieht dich weiter entlang des Berner Stadtflusses. Im Botanischen Garten suchst du dir ein schattiges Plätzchen und geniesst die kühle Luft. Das Café Fleuri läd zum Verweilen ein. Du lässt den Abend zufrieden und mit Blick über die Berner Dächer ausklingen. Dabei denkst du vorfreudig an morgen. Es wird ein aufregender Tag, denn du hast dir ein Geschenk gemacht: ein Selbstliebe-Fotoshooting.


Was dich daran fasziniert hat war, dass es kein gewöhnliches Fotoshooting ist. Keine sterile Studioatmosphäre, keine unnatürlichen Posen, nichts erfüllen müssen, einfach sein können. Schöne Bilder von dir, hast du dir schon lange gewünscht. Aber bisher fehlte der passende Wohlfühlrahmen. Der steht hier im Vordergrund. Gespräche, kleine Rituale, Meditation, Musik und Tanz - du tauchst in eine völlig andere Welt ein.


Hier geht’s mal nur um dich und darum, dass du eine gute Erfahrung mit dir und deinem Körper machen kannst. Du kannst dich ganz der Musik und deinen Gefühlen hingeben und brauchst nicht Bestimmtes tun. Ganz nebenbei entstehen Bilder von dir, die dich daran erinnern werden, wie schön und frei du dich in diesem Moment gefühlt hast.


Berauscht, entspannt und belebt geniesst du danach ein Abendessen in der Berner Altstadt mit dir selbst. Du bist überrascht von dir. Du hättest nicht gedacht, dass du dir erlauben würdest, dich so ein- und fallen zu lassen. In dein Tagebuch schreibst du: "Es hat sich toll angefühlt. Ich habe mich schön gefühlt."


Die Eindrücke des Tages hallen in dir nach, bevor du müde und glücklich an diesem Abend in deine Hotelkissen sinkst. Nach einem ausgiebigen Früchstück machst du dich am nächsten Tag auf den Weg nach Hause. Im Gepäck: ein neues Lebensgefühl und die Gewissheit, dass du es Wert bist, dir zu gönnen was dir gut tut.



Meine Empfehlung für dich


Bern:

Selbstliebe-Fotoshooting




Idee 5: Eine Yonimassage - Lass deinen Körper verwöhnen und fühl dich wie eine Königin


Egal, ob du bereits Erfahrung mit Tantra hast oder nicht - bestimmt hast du schon einmal von der Yonimassage (Yoni = tantrische Bezeichnung für die weiblichen Genitalien) gehört. Sie ist der wesentliche Bestandteil einer Tantramassage. Denn bei einer Tantramassage wird der ganze Körper massiert. Ich würde sogar sagen, dass es sich bei einer Tantramassage viel mehr um ein Verehrungsritual als um eine Massage handelt.


Ich würde es wie eine Mischung aus einer VIP Behandlung im Deluxe Spa, einer wohltuenden Ölmassage und einer sinnlichen Nacht beschreiben - ganz ohne das Gefühl, etwas zurückgeben oder gar erfüllen zu müssen. Gut oder? Du kannst dich einfach entspannen und darfst empfangen.


Bei einer Tantramassage geht es in erster Linie um die totale Annahme und Wertschätzung deines Körpers. Du bist willkommen wie du bist. Die Massage belebt deine Sinne und lässt dich eine ganz neue Qualität der Berührung erfahren. Sie kann dir das Gefühl (zurück) geben, absolut angenommen und richtig zu sein und dich schliesslich wie eine Königin fühlen lassen - auch noch Tage nach der Massage.


Ich selbst durfte die Erfahrung machen, dass eine Tantramassage inklusive Yonimassage eine sehr berührende und heilende Wirkung haben kann - gerade dann, wenn du selbst oder jemand anderes unachtsam mit deinem Körper umgegangen ist oder du wenig liebevolle Berührung oder gleichgültigen Sex erlebt hast.


Bei einer Yoni- bzw. Tantramassage können sich Gefühle aber auch Körperregionen regen. Das darf so sein. Es geht nicht darum, aktiv einen Orgasmus herbei zu führen oder ihn gar erlangen zu müssen - daran würdest du eine unprofessionelle Masseurin oder einen unprofessionellen Masseur erkennen. Wenn du jedoch an diesen Punkt kommst, ist alles willkommen. Sex mit dem Masseur oder der Masseurin findet nicht statt.


Wie schon erwähnt, wir bei einer Tantramassage - Im Gegensatz zu einer “normalen” Massage - auch der Intimbereich massiert. Das mag zunächst eine ungewohnte Vorstellung sein. Vermutlich wirft sie auch eine ganze Reihe an Fragen auf: Was ist, wenn mich das erregt? Kann/ muss ich einen Orgasmus haben? Wie kann ich einer fremden Person vertrauen? Wie soll ich mich entspannen? Hat man da Sex?


Erfahrenen und seriösen Tantramasseurinnen und Tantramasseuren kannst du all diese Fragen ungeniert stellen. Sie sind gewohnt, mit ihnen umzugehen und dir Sicherheit zu geben, damit du dich entspannen kannst.


Um den zu dir passenden Masseur oder eine Masseurin zu finden, lohnt sich eine gründliche Recherche. Oder du schaust mal auf den folgenden Webseiten von Masseuren vorbei, die ich dir empfehlen kann. Neben Tantramassagen bieten sie auch andere interessante Verwöhnrituale für deinen Körper an.


Klingt das nach einer Auszeit, die dir gefallen könnte?



Meine Empfehlungen für dich


Bern:

Massageritual für Frauen


Raum Zürich:

Masseur Patrick Angele

Art to touch - Daniel Höppli


Falls du dich für eine Yoni- bzw. Tantramassage noch nicht bereit fühlst, dann ist vielleicht eine speziell auf Frauen ausgerichtete Massage (ohne Intimbereich) das Richtige für dich.


Bern:

Einfach sein - Nadine Harzenmoser




Idee 6: FKK Camping - Spüre, wie leicht sich das Leben ohne Hüllen anfühlen kann


Vor Fremden nackig sein? Und das nicht nur in der Sauna, beim Duschen oder Baden, sondern auch beim Volleyball spielen, Einkaufen gehen, Sonnen, Quatschen, gemeinsam Kochen und im Restaurant sitzen? Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich mich das trauen könnte und vor allem: Dass es sich so gut anfühlen würde - bis ich es ausprobiert habe.


Wie so oft im Leben durfte ich auch in diesem Fall festellen, dass hinter den grössten Herausforderungen oft die schönsten Erlebnisse auf uns warten - mein erster Sommer in einem Bauwagen auf einem Naturisten Campingplatz.


Ein Kollege hatte mich eingeladen. Ich fuhr mit einem mulmigen Gefühl dorthin. Vorher hatte ich mich natürlich vergewissert, dass ich nicht nackt sein müsse, wenn ich nicht wolle. Dort angekommen, fühlte ich mich zunächst etwas unsicher - ok ziemlich unsicher. Ich war komplett angezogen, die anderen Menschen alle halb oder ganz nackt. Was für ein ungewohnter Anblick.


Da waren sie: Alle erdenklichen Körpergrössen und Formen - jung, alt oder noch älter, dürr, dünn, mit etwas mehr drauf oder ganz rund. Kleine Brüste, grosse Brüste, hängende Brüste und flache Brüste. Sixpacks, weiche Bauchansätze und pralle Bierbäuche. Von der Sonne braun gebrannte, ja fast gegerbte Lederhaut, daneben zart-weisse Käsehaut. Haut mit Falten, Narben und Körperschmuck - eben alles was das Leben für uns bereit hält.


Ich wusste nicht was ich machen soll. Durfte ich die Menschen anschauen oder sollte ich lieber extra wegschauen? Beides fühlte sich merkwürdig an. Doch die Neugier war grösser und so konnte ich feststellen: Jeder und jede einzelne hatte hier seine oder ihre Daseinsberechtigung - unabhängig von irgendwelchen Äusserlichkeiten wie Styling, Make Up, Figur und Kleidung. Alle durften einfach so sein, wie sie waren. Es tat so gut, das zu sehen.


Bestärkt von diesen Eindrücken konnte ich mich darauf einlassen in den See baden zu gehen - nackt. Als ich wieder rauskam, war es auf einmal ganz normal nackt zu sein. Es waren ja alle nackt und damit auch irgendwie alle gleich. Auch meine Angst vor neugierigen Blicken bestätigte sich nicht. Ein friedliches Gefühl machte sich in mir breit.


Ich fühlte mich wohl in meiner Haut. So konnte ich die Tage auf dem Campingplatz geniessen - mal mehr, mal weniger nackt. Das entschied ich je nach Wetter und Tagesform.. Was für ein befreiendes Gefühl. Nichts klebt an der Haut und lässt einen zusätzlich schwitzen. Man spürt nur die Luft, die Sonne und das Wasser auf der Haut. Ich kehrte mit einer völlig anderen Selbstverständlichkeit für meinen nackten Körper und einem ganz neuen Lebensgefühl nach Hause zurück.


Hast du auch Lust auf diese Erfahrung? Ich kann’s dir nur empfehlen. Hier habe ich dir ein paar Adressen von Naturisten Campingplätzen zusammengestellt. Und wenn campen nicht so dein Ding ist oder du nur wenig Zeit hast, mach einfach einen Tagesausflug zu einem Naturisten Campingplatz oder einer Badestelle in deiner Nähe. Alternativ gibt es in manchen Freibädern geschützte “oben ohne” Bereiche für Frauen.



Meine Empfehlungen für dich


Schweiz:

Naturisten Gelände Thielle


Frankreich:

Naturisten Camping CHM Montalivet

Naturisten Camping Verdon Provence


Korsika:

Naturisten Camping Bagheera

FKK-Feriendorf Club Corsicana




Du HAST nur wenig ZEIT, um dich zu entspannen? dANN STARTE MIT mINI-aUSZEITEN.


Hol dir meine 8 Rituale für deine Auszeit zuhause.



 

Lene ist ausgebildete Fotografin und hilft Frauen, zu erkennen, wie schön sie sind. Mit ihrer einfühlsamen Art, Gesprächen, Meditation, Musik und Tanz schafft sie eine Wohlfühlatmosphäre. So können die Frauen alles um sich herum vergessen und sich erlauben, ganz sie selbst zu sein. Die Berlinerin liebt ihre Wahlheimat Bern, die Aare, Schokolade und Salsa tanzen.

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