du zweifelst mal wieder an dir? Mein ultimativer Geheim-Tipp, damit es dir besser geht.




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“Mach dir nicht so viele Gedanken!” hat neulich jemand zu mir gesagt - und das war nicht das erste Mal. Ups! Allerdings ist das leichter gesagt, als getan. Denn in meinem Kopf rattert es quasi ohne Unterlass. Irgendetwas zu Denken oder sogar zu Grübeln hab ich meistens. Manchmal ist das sicher berechtigt aber oftmals auch völlig unnötig.


Ich wäge Vor- und Nachteile ab, spiele verschiedene Varianten durch, wälze mögliche Probleme und versuche alles in Einklang mit meinem Bauchgefühl zu bringen - ein schier unmögliches Unterfangen. Irgendwann drehe ich mich gedanklich nur noch im Kreis und weiss gar nicht mehr, was ich wollen soll. Ich spüre es einfach nicht mehr. Entscheiden kann ich mich so erst recht nicht. Je mehr ich versuche eine Lösung zu finden, umso schlimmer wirds.


Zum Glück habe ich inzwischen gelernt, dass ich daraus bewusst aussteigen und eine Pause von den Gedanken machen kann - indem ich mich mehr auf meinen Körper konzentriere. Dabei helfen mir verschiedene Tricks und Tools. Ich habe dir ein paar davon in meinem Ebook “Lass dich fallen! 8 Rituale für deine Auszeit” zusammengestellt. Hier bekommst du mehr Informationen dazu und kannst es dir herunterladen.


Eine Selbstliebe Übung daraus, möchte ich dir in diesem Blogartikel vorstellen:

die Schüttelmeditation. Sie hilft nicht nur bei zu vielen Gedanken, sondern auch bei Aufregung, Stress oder anderer Anspannung. Du kannst sie immer dann machen, wenn du kurz Abstand gewinnen möchtest - wovon auch immer.




Was ist eine Schüttelmeditation und was bewirkt sie?


Das Schütteln oder die Schüttelmeditation - lustige Worte, wie ich finde. Schon allein deshalb finde ich die Übung sympathisch. Die Worte sind mehr als passend, denn man macht genau das: sich schütteln. Besser gesagt, man schüttelt den ganzen Körper. Knie, Hüfte, Arme, Handgelenke, Kopf - alles was sich schütteln lässt.


Das Schütteln mobilisiert die Energie in deinem ganzen Körper. Alles kommt in Bewegung, du spürst Wärme in dir aufsteigen und dein Puls wird schneller. Du konzentrierst dich auf die Bewegungen und wie sie sich anfühlen. Das bringt die Aufmerksamkeit raus aus dem Kopf, hinein in deinen Körper - also weg von den Gedanken. Juchuuu!


Die Schüttelmeditation - eine Form der aktiven Meditation - wurde vom indischen Philosophen Osho entwickelt. Ich habe sie zum ersten Mal vor ein paar Jahren an einem Tantra Workshop ausprobiert. Seitdem ist sie mir immer wieder in unterschiedlichen Variationen begegnet.


Derweile ist die Schüttelmeditation zu meiner liebsten Selbstliebe Übung geworden.

Als ich meine Selbstliebe-Fotoshootings für Frauen entwickelt habe war klar, dass das Schütteln dabei nicht fehlen darf. Es ist der perfekte Einstieg. Gemeinsam mit der Frau schütteln wir erstmal alle Aufregung und Anspannung ab.


Bin ich schön genug für solche Bilder? Werde ich so posieren können? Kann ich mir erlauben, mich zu zeigen, wie ich bin? - All diese Gedanken werden leiser und rücken auf spielerische Weise in den Hintergrund.




Wieso ist die Schüttelmeditation auch eine Selbstliebe Übung?


Grundsätzliche ist Selbstliebe für mich alles, womit wir uns etwas Gutes tun. Das kann etwas sein, das uns entspannt, z.B. eine Massage oder unterschiedliche Arten von Meditation. Es kann auch etwas sein, womit wir für unsere eigenen Wünsche und Grenzen einstehen, z.B. indem wir Nein zu etwas sagen, das wir gar nicht wollen. Oder es kann etwas sein, das uns das Gefühl gibt, wertvoll und wichtig zu sein, z.B. indem wir unsere eigenen Bedürfnisse ernst nehmen und danach handeln.


Ich denke ein guter Maßstab für “etwas Gutes” ist, ob du dich dabei wohlfühlst und ob du dabei sein kannst wie du bist, ohne dich verstellen oder etwas erfüllen zu müssen. Die Schüttelmeditation ist dafür perfekt. Sie ist eine wahre Selbstliebe Übung. Denn hier kommt es nicht darauf an, ein bestimmtes Ziel zu erreichen - weder für dich selbst noch für jemand anderen.


Egal, ob morgens zum Wachwerden, zwischendurch zum Auflockern oder abends, um die Anstrengungen des Tages loszulassen (oder auch um das ewige Gedankenkarussell zu stoppen) - das Schütteln katapultiert dich für ein paar Minuten in eine völlig andere Welt. Dort kannst du alles vergessen und mal so richtig abzappeln. Dabei darfst du sein, tun und aussehen wie du willst.


Wenn du dir das erlauben kannst, ist das Selbstliebe in ihrer schönsten Form.




So funktioniert die Meditation - Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung


Eins vorweg: Du kannst beim Schütteln nichts falsch machen. Dennoch möchte ich dir eine kleine Anleitung mitgeben, damit du direkt starten kannst. Ob du lieber mit oder ohne Musik schütteln möchtest, ist dir überlassen.



DAUER:

  • 5 - 15 Minuten oder so lange wie du das Bedürfnis hast


DAS BRAUCHST DU:

  • bequeme Kleidung (dir wird warm)

  • einen festen Untergrund

  • optional: Musik


So geht's:

  1. Stelle deine Füsse hüftbreit auf. Achte darauf, dass du sicher stehst und dich gut mit dem Boden verankert fühlst.

  2. Beginne mit einem langsamen Wippen aus den Knien heraus.

  3. Dann fängst du an, auch die Handgelenke und Arme zu bewegen, als würdest du sie ausschütteln und etwas loswerden wollen.

  4. Herzstück des Rituals ist das Schütteln der Hüfte. Du kippst sie nach hinten und vorne, erst langsam und dann schneller werdend - ein bisschen wie beim Sex. Diese Bewegung ist sehr befreiend für dein Becken. Darin haben vor allem Frauen oft Verspannungen und emotionale Blockaden sitzen.

  5. Lass dich treiben und werde in deinen Bewegungen immer grösser und wenn du möchtest auch wilder. Nimm auch gerne den Kopf dazu. Schüttel alles, was geschüttelt werden möchte. Dabei gibt es kein Richtig und kein Falsch und es ist auch total egal, wie es aussieht.

  6. Lass Geräusche (Gähnen, Seufzen, lautes Atmen) zu, wenn du den Impuls dazu verspürst.

  7. Gegen Ende lass deine Bewegungen langsamer werden. Komm zum Stehen und spüre einen Moment die Lebendigkeit in dir.


Wenn du zu Musik schütteln möchtest, was wie ich finde noch mehr Spass macht, dann eignen sich diese Songs besonders gut:

  • Once Again - Hang Massive

  • Pankobabaunka - ORANGE

  • Traveling Spirit - DJ Taz Rashid, Srikalogy


Damit du gleich loslegen kannst, geht’s hier zu meiner persönlichen "shake it off" Playliste!


Du möchtest beim Schütteln lieber von mir angeleitet werden? Dann lade dir jetzt mein Ebook “Lass dich fallen - 8 Rituale für deine Auszeit zuhause” herunter: inklusive angeleiteter Schüttelmeditation. Einfach hier klicken.




So lässt sich die Schüttelmeditation variieren.


Das Schöne am Schütteln ist: Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Dein Schütteln darf so schnell, langsam, mitreissend, meditativ, hüpfend, zappelnd, wiegend, kontrolliert oder unkontrolliert sein. Vor allem darf es jedes Mal anders sein. Du entscheidest.


Wenn du gezielt noch mehr Abwechslung in deine Schüttelmeditation bringen willst, dann probiere doch etwas davon aus:


  • lass aus deinem Schütteln ein Tanzen werden

  • tu beim Schütteln so, als wärst du ein Tier (Geräusche erlaubt)

  • mach' verrückte Bewegungen, die du gefühlt noch nie gemacht hast

  • schüttel dich nackt




Weitere Selbstliebe Übungen für weniger Denken und mehr sein.


Die Schüttelmeditation ist nur eine von vielen Möglichkeiten - wenn auch eine sehr wirksame, wie du dir eine Pause vom Gedankenkarussell verschaffen und dir stattdessen einen entspannten Moment der Selbstliebe schenken kannst.


Wenn du noch andere Selbstliebe Übungen ausprobieren möchtest oder dir einfach der Sinn nach Abwechslung steht, dann hol dir mein E-book. Darin findest du 7 weitere kleine Rituale und Methoden für eine kleine Auszeit mit dir selbst. Tanzen, Schreiben, Massieren, Musik hören oder Lachen - es ist für jeden etwas dabei.


Hier kannst du mein E-book "Lass dich fallen! 8 Rituale für deine Auszeit zuhause" herunterladen.


Ich wünsche dir viel Spass damit.

Lene


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